Kommunikationsempfehlungen nach Scott Peck

SOZIALE MEDITATION

Wir üben uns in achtsamer Kommunikation, entschleunigen und entkoppeln festgefahrene Muster aus Aktion und Reaktion. Wir erkunden unsere inneren Impulse und Beweggründe zu sprechen und verfolgen forschend die Wirkung unserer Worte. Wir üben, ganz bei uns selbst zu bleiben, wahrzunehmen was ist und in Worte zu fassen, was gerade im inneren oder äußeren Raum spürbar ist. Unterstützung für diesen Prozess finden wir in den Kommunikationsempfehlungen von Scott Peck.

Scott Peck nennt diesen gemeinsamen Forschungsraum auch „Labor für Friedensforschung“. Wir können erleben, wie Konflikte entstehen und wie sie durch Achtsamkeit und Bewusstheit entschärft werden können. Wir spüren, wo uns Konventionen Halt geben und wo sie uns begrenzen. Wenn wir uns berührbar zeigen, uns authentisch begegnen, kann trotz aller Unterschiedlichkeit das gemeinsam Menschliche gesehen werden und ein Raum von gegenseitigem Wohlwollen, Akzeptanz und eine Verbindung auf tieferer Ebene entstehen. Es entsteht ein Feld, dass liebende Präsenz erfahrbar macht. Wir verstehen diesen Prozess nicht als Antwort, sondern als Teil der Suche:

„Es ist wie eine Einübung in neues Verhalten, das gleichzeitig die Entwicklung eines neuen „Wahrnehmungsorganes“ für uns Menschen fördert, dass wir für eine (R)evolution der Selbstwahrnehmung brauchen (…) Es ist im radikalsten Sinne ein Raum der lebendigen Suche des Lebens nach sich Selbst. Eine Art Wiedervereinigung „autonomer Individuen“ im kollektiven Feld höherer Bewusstheit. Einer Bewusstheit, die keinen Widerspruch zwischen Selbstverwirklichung und sozialem Handeln kennt.“ (Werner Ratering)

Derzeit findet einmal im Jahr eine gemeinsame Soziale Meditation statt. Nächster Termin: November 2020. Mehr…

Kontakt: Bernd