ÜBER DEN VERSUCH EINES GUTEN LEBENS

In unserem Alltag erforschen wir, eine ausgewogene sinn-volle Mischung zu finden, unserem (Be-)Ruf nachzugehen, in Verbindung mit Menschen und Natur zu sein und nährende Rituale im Alltag zu verankern wie Bewegung oder Meditation. 

Wir gehen immer wieder bewusst aus der Haltung des Konsumierens heraus und ergreifen selbst die Initiative. Vor allem beschäftigt uns die Frage, wie wir die Dinge, die uns wichtig sind, in unser Leben bringen. Wir hatten das Gefühl, dass die tollen Veranstaltungen, zu denen wir regelmäßig gefahren sind (z.B. in der Gemeinschaft Schloss Tempelhof oder im Ökodorf Siebenlinden) wie Inseln in unserem Leben waren, an denen wir Neues lernen, energetisch auftanken und uns inspirieren lassen konnten. Aber wie können wir diese Qualitäten in unserem Alltag mehr leben? Wie können wir in tiefere Verbindung zu gleichgesinnten Menschen kommen? 

Statt zu einem Seminar woanders hin zu fahren, vernetzen wir uns jetzt hier vor Ort mit Menschen, um zu forschen und auszuprobieren. Wir organisieren z.B. die „Soziale Meditation“, einen Kommunikationsprozess nach Scott Peck, ohne auf Gemeinschaftsbildung zu zielen. Mit dem „Open Space“ laden wir ein zu einem gemeinsamen Raum für Co-Kreativität. Statt uns zu beschweren, dass es „hier sowas nicht gibt“ organisieren wir Veranstaltungen zum improvisierten Tanzen.

Wir treffen uns auch zum gemeinsamen Nähen, Brot backen oder Honig schleudern. Mit unseren Initiativen wirken wir gefühlt in den größeren Raum der Region hinein und bringen Menschen zusammen, die sich gegenseitig inspirieren. Dafür mussten wir uns allerdings davon lösen, dass alles hier bei uns in Lichtenberg stattfindet. Wir sind flexibel geworden, uns an verschiedenen Orten im Landkreis Hof zu treffen und uns mit anderen Initiativen zu vernetzen. 

vor 5 Monaten